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Arbeit mit Sinn

„Für diejenigen, die gut ausgebildet sind und gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt haben, wird die Sinnfrage immer wichtiger.“
Dennis Hoenig-Ohnsorg, Abteilung für Corporate Responsibility (CR) bei Zalando

Berlin, 2.11. 2017. Für Berliner Akzente Online habe ich drei Männer interviewt, die auf unterschiedliche Art und Weise eine Mission verfolgen: Mit ihrem Job die Welt zu verbessern. Wie dies gelingen kann, zeigen ihre ungewöhnlichen Karrierewege.

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Dennis Hoenig-Ohnsorg ist die gesellschaftliche Wirksamkeit seiner Arbeit besonders wichtig. Foto: Christian Klant

 

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Falk Wienhold war jahrelang auf der Suche nach einem Job mit gesellschaftlichem Nutzen. Foto: Anja Karrasch

Manuel Welzer

Manuel Elzer ist „effektiver Altruist“ und spendet einen Teil seines Gehalts. Foto: Anja Karrasch


 

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Kunst auf der Straße

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Foto: Anja Karrasch

Berlin, 1. Juni 2017. Überall in der Stadt fallen sie ins Auge: fantasievolle Bilder und bunte Schriftzüge. Streetart ist längst zu einer Kunstform geworden – jetzt bekommt sie sogar ein eigenes Museum. Für Berliner Akzente berichte ich von grauem Beton als Leinwand, legalem Spraying und Wohnungsbaugesellschaften, die hierfür ganze Häuserwände zur Verfügung stellen. Mehr

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Susanne Bötel: Die Grenzgängerin

Susanne Bötel verwandelt sich in Clownin Rosalore

Susanne Bötel verwandelt sich in Clownin Rosalore. Foto: Michael Hagedorn

Berlin, 3. April 2017. Unterwegs in doppelter Mission: Als Betriebsrätin einer großen Versicherung verhandelt Susanne Bötel gute Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiter. In ihrer Freizeit verwandelt sie sich in die Clownin Rosalore und bringt an Demenz erkrankte ältere Menschen zum Lachen. Mein Portrait für das Online Portal 59plus.de.

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Der NetworKING

Berlin, 1. Februar 2017. Einer der erfolgreichsten Networker Berlins ist Alexander Wolf. Er hat die Kampagne „Like Berlin“ vorangetrieben und ist in der Stadt bestens vernetzt. Für Berliner Akzente Online habe ich mit ihm über erfolgreiches Netzwerken, Energie-Vampire und Networking als Lebenseinstellung gesprochen.

Ein Interview über richtiges Netzwerken – und dann das: Alexander Wolf hat seine Visitenkarten vergessen. Macht nix. Der 46-jährige Wahlberliner lächelt drüber hinweg. 2008 wäre ihm das nicht passiert, als er für das Botschaftsnetzwerk Berlin verantwortlich war. Heute sitzt der gebürtige Bayer im Rollkragenpullover und Jeans im neu eröffneten Café des Bikini-Hauses am Breitscheidplatz und zeigt, dass er trotzdem ganz Kommunikationsprofi ist.

Gibt sein erfolgreiches Wissen rund ums Networking weiter: Alexander Wolf.
Foto: Anja Karrasch

Mit ruhiger Stimme, festem Blickkontakt und angenehm offener Art spricht er mit uns über erfolgreiches Netzwerken. Der Blick fällt ab und zu durch die hohen Fenster auf das Affengehege des Zoos. Schon nach wenigen Minuten wird klar: der Mensch ist Alexander Wolf wichtiger als die Visitenkarte. Spontan gibt Alexander Wolf eine Kostprobe in Sachen Networking; er fragt beim Kellner nach, wer der Chef sei, da er Interesse an einer Zusammenarbeit mit dem Café habe. Mehr

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Gesprächsreihe „Fundstücke“

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Berlin, 27. Oktober 2016. Für den Blog der Ausstellung „Revolution und Mauerfall“ der Robert-Havemann-Gesellschaft habe ich im Rahmen der Gesprächsreihe „Fundstücke“ Zeitzeugen der Revolution zu Fotos und Dokumenten aus der Open-Air-Ausstellung interviewt, die ihnen besonders wichtig sind. Mit Harald Hauswald sprach ich über Rockkonzerte in Ostberliner Kirchen, Jugendkultur und die Geschichte eines Fotos, das im September 1987 in der Zionskirche entstand. Das Interview lesen Sie hier.

Harald Hauswald gehört zu den wichtigsten DDR-Fotografen und Chronisten. Trotz intensiver Überwachung durch das Ministerium für Staatssicherheit gelang es ihm, mit seinen Fotos das Leben in der DDR jenseits staatlicher Vorgaben zu dokumentieren. Schon zu DDR- Zeiten veröffentlichten Westenmedien wie die taz und GEO seine Bilder. Seit 1989 arbeitet er als Fotograf u.a. für GEO, Stern, Zeitmagazin, Das Magazin und ist an zahlreichen Buchveröffentlichungen beteiligt. Harald Hauswald ist Gründungsmitglied der Agentur Ostkreuz. Als Zeitzeuge erzählt der 62-Jährige bei Schulveranstaltungen Jugendlichen vom Alltag in der DDR. 1997 erhielt er das Bundesverdienstkreuz, 2006 wurde ihm der „Einheitspreis – Bürgerpreis zur Deutschen Einheit“ verliehen.

Die Open-Air-Ausstellung „Revolution und Mauerfall“ der Robert-Havemann-Gesellschaft, die am 15. Juni in Berlin eröffnet hat, widmet sich der Geschichte der Friedlichen Revolution 1989/90 − von den Anfängen des Protests über den Mauerfall bis zur deutschen Einheit.

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Im Portrait: Nermin Çelik, Erfinderin der Glam Cola

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Foto: Anja Karrasch

Berlin, 2. August 2016. Für das Online Magazin der Berliner Sparkasse habe ich die Kreuzbergerin Nermin Çelik portraitiert, die mit ihrer „Glam Cola“ den Softdrink-Markt revolutionieren will.

Ihre Mission: eine gesündere Cola für alle, die frei ist von tierischer Gelatine, künstlichen Süßstoffen – und komplett durchsichtig. Mein Portrait einer ungewöhnlichen Frau mit einer großen Vision lesen Sie hier.

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Impressionen: Ausstellung „Revolution und Mauerfall“ eröffnet

Diese Galerie enthält 9 Fotos.

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Der Startschuss für die Eröffnung der Open-Air-Ausstellung auf dem ehemaligen Stasi-Gelände in Lichtenberg fiel am 15. Juni 2016. Trotz Regen folgten viele Vertreter aus Politik, der ehemaligen DDR-Oppositionsbewegung und Bewohner der benachbarten Flüchtlingsunterkunft der Einladung der Robert-Havemann-Gesellschaft e.V.

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Projektleiter Tom Sello (Mitte) im Gespräch mit der Staatsministerin für Kultur Monika Grütters und dem Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen Roland Jahn.

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Verantwortlich für die Bauplanung, die Ausstellungsarchitektur und Ausstellungsgrafik war das Büro eckedesign. Die Ausstellung kann rund um die Uhr zu jeder Jahreszeit besichtigt werden. Der Eintritt ist frei.

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Die einzelnen Themenbereiche sind farblich gekennzeichnet. Zum Beispiel ist der Bereich Aufbruch lila und die Revolution magenta. Mehr als 650 Fotos, historische Dokumente und Filme zeigen den gesellschaftlichen Umbruch in Ostdeutschland und erinnern an die dramatischen Momente der friedlichen Freiheitsrevolution. Fotos: Anja Karrasch

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Veranstaltungstipp: Open-Air-Ausstellung „Revolution und Mauerfall“

Visualisierung: Daniel Büsche

Visualisierung: Kulturprojekte/Daniel Büche

Berlin, 4. Juni 2016. Noch elf Tage, dann ist es soweit: Am Mittwoch, den 15. Juni 2016 um 11.30 Uhr eröffnet die Open-Air-Ausstellung „Revolution und Mauerfall“ der Robert-Havemann-Gesellschaft e.V. in der Stasi-Zentrale in Berlin-Lichtenberg. Als Blog-Autorin  habe ich die Entstehung der Ausstellung begleitet.

Wie verlief die Friedliche Revolution? Wie kam es zum Mauerfall und welche Etappen prägten den Weg zur deutschen Einheit? Mehr als 650 Bilder, historische Dokumente und Filme zeigen den gesellschaftlichen Umbruch in Ostdeutschland und erinnern an die bewegenden Momente der geglückten Freiheitsrevolution.

Die Dauerausstellung zeichnet den vielschichtigen Prozess der Selbstbefreiung nach und zeigt die wechselnden Motive und Ziele der Beteiligten. Im Mittelpunkt stehen die Ostdeutschen, die ihre Angst überwanden, das SED-Regime immer häufiger öffentlich kritisierten und die kommunistische Diktatur schließ­lich stürzten.

Ein zweisprachiger Audioguide führt durch die multimediale Schau. Die Open-Air-Ausstellung ist ab 15. Juni täglich rund um die Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.

Weitere Informationen finden Sie hier.

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Mal ganz was anderes: Clubtrip per Rad

Das E-Werk ist jetzt ein schickes Bürohaus

Das E-Werk ist jetzt ein schickes Bürohaus.           Foto: Anja Karrasch

Berlin, 3. Februar 2016. Wir haben den Winter noch nicht ganz überstanden. Aber manch zartes Grün wagt schon zu wachsen und ein paar Vögel habe ich auch zwitschern hören. Also Zeit, Pläne für den Frühling zu machen.

Die Frühlings-Sehnsucht hat Hochsaison und bis er tatsächlich da ist, hilft gegen den Winter-Blues die Fantasie schweifen zu lassen. Oder mit dem Rad die interessanten Spuren der Clubkultur zu entdecken. Eberhard Elfer ist der Experte in Sachen „Clubkultouren“ , die Anfang März in die neue Saison starten. Wer sich für die Geschichte und Zukunft der elektronischen Musik und ihrer Tanzkathedralen interessiert und gerne in Berlin mit dem Drahtesel unterwegs ist, dem kann ich sie  empfehlen. Was Sie erwartet, erfahren Sie in meiner Reportage auf Berliner-Akzente Online.

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Ernst Ulrich von Weizsäcker: „Unnachhaltiger Konsum wird belohnt“

Ernst Ulrich von Weizsäcker im Dialog

Ernst Ulrich von Weizsäcker im Dialog. Foto: Anja Karrasch

 

Berlin, 5. November 2015. Der  deutsche Wissenschaftler und Ko-Vorsitzende des International Panel for Sustainable Resource Management des Club of Rome, Ernst Ulrich von Weizsäcker, diskutierte heute auf einer Konferenz des Bundesumweltministeriums zum nachhaltigen Konsum in Deutschland.

Nachhaltiger Konsum ist eines der wichtigsten und schwierigsten Ziele der 2030 Agenda für nachhaltige Entwicklung, die am 25. September 2015 auf dem UN-Gipfel in New York verabschiedet wurde. Denn obwohl in Umfragen 60 Prozent der Befragten der Meinung sind, dass wir weniger und ressourceneffizienter konsumieren müssen, handeln nur 10 Prozent im Alltag danach. „Unnachhaltiger Konsum wird derzeit belohnt und nicht bestraft“, begründete Ernst Ulrich von Weizsäcker die große Diskrepanz zwischen nachhaltigem Bewusstsein und alltäglichem Tun. Letztlich entscheide der Preis eines Produkts über das Kaufverhalten des modernen Menschen. Er forderte neue Leitlinien in der Politik, die derzeit vor allem auf wirtschaftliches Wachstum setzt, bei dem die Natur verlieren muss. „Das Heiligtum der Finanzmärkte – das Streben nach Wachstum – muss entheiligt werden“. Seine positive Vision für das Jahr 2030: Wenn eine Mehrheit der Bürger sich von der Macht des Konsumierens befreit haben und weitsichtige Poltiker, Unternehmer, Gewerkschafter und Wissenschaftler diese Menschen für sich gewinnen möchten, dann wird auch eine Veränderung der politischen und gesellschaftlichen Leitlinien stattfinden.

Ernst Ulrich von Weizsäcker ist der vielleicht am stärksten international wahrgenommene deutsche Wissenschaftler. Maßgeblich hat er dazu beigetragen, die Nachhaltigkeitsforschung aus der Exotenecke der Idealisten und „Ökos“ herauszulösen und in die breite, auch akademische Wissenschaft zu heben. Mit seinen wissenschaftlichen, aber auch politisch wirksamen Themen lieferte er wesentliche Impulse und Beiträge, wie zur Ökosteuer, zur Ressourcenproduktivität, zu Effizienz- und Energiepolitik und zur internationalen Umweltpolitik, aber auch zu Suffizienzstrategien, zu Arbeitsmarkt und Biodiversität und zur ökologischen Forschung, die den fachlichen und politische Diskurs weiterhin intensiv beschäftigen.

Heute ist Ernst Ulrich von Weizsäcker Ko-Vorsitzender des International Panel for Sustainable Resource Management und seit Dezember 2012 zusammen mit Anders Wijkman Ko-Präsident des internationalen Club of Rome.

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